SPI – Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut
Kirchenstatistik
Zu den Kernaufgaben des Instituts gehört die Erhebung kirchenstatistischen Datenmaterials. Das SPI ist eine Informationsstelle für Daten zur Kirchen- und Religionsstatistik in der Schweiz.
Es erhebt und sammelt Angaben in den folgenden Bereichen:
- Kirchen- und Religionszugehörigkeit
- Kirchliche Personalstatistik (Priester, Diakone, LaientheologInnen, Ordensleute)
- Theologiestudierende der Theologischen Fakultäten
- Sakramente (u.a. Taufe, Trauungen, Priesterweihen)
- Vergleich mit kirchenstatistischen Angaben aus Deutschland, Österreich und Frankreich
Die Erhebung für die Jahre 1996-2005 wurde mit Erläuterungen und Kommentaren als Druckschrift veröffentlicht und kann über das SPI bestellt werden. Die nächste kommentierte Veröffentlichung für die Jahre 2006-2012 wird im Herbst 2013 erscheinen.
Ansprechpartner im SPI: Roger Husistein
Publikation Diözesanpriester
Arnd Bünker, Roger Husistein (Hg.): Diözesanpriester in der Schweiz. Prognosen – Deutungen – Perspektiven, NZN bei TVZ, Zürich 2011
Weitere Infos: 
Bericht der SKZ: 
Bericht von Le Temps: 
Bericht von Le Nouvelliste: 
Das Buch kann beim Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut oder im Buchhandel erworben werden!
Religionslandschaft 2010 - Ergebnisse der neuen Volkszählung
Erstmals seit 10 Jahren hat das Bundesamt für Statistik (BFS) wieder Daten zur Religionszugehörigkeit der Schweizer Bevölkerung veröffentlicht. Mit der ersten so genannten Strukturerhebung beschreitet das BFS neue Wege bei der Datenerhebung der Volkszählung. Wenig geändert hat sich an den wesentlichen Entwicklungen, die die religiöse Landschaft in der Schweiz bereits seit mehreren Jahrzehnten prägen und verändern. Die Dominanz der beiden grossen Landeskirchen nimmt weiter langsam aber stetig ab, während die Zahl der Konfessionslosen noch einmal deutlich gestiegen ist. Auch die religiöse Pluralisierung der Schweiz hat sich fortgesetzt.
Korrigenda: Dem BFS sind bei der Veröffentlichung der Daten im Frühsommer 2012 zwei zwei Fehler unterlaufen, welche es nun korrigiert hat. So wurden die Christkatholiken fälschlicherweise zur römisch-katholischen Kirche gezählt und die evangelischen Freikirchen zur evangelisch-reformierten Kirche. Für die römisch-katholische Kirche haben die Anpassungen des BFS nur geringfügige Auswirkungen. Sie bleibt mit einem Anteil von 38,6% (statt 38.8%) die grösste Konfession. Bedeutend stärker wirken sich die Korrekturen hingegen für die evangelisch-reformierte Kirche aus (28% statt 30.9%). Der Anteil der „anderen christlichen Gemeinschaften“ liegt damit deutlich höher als ursprünglich angegeben (5.5% statt 2.4%). Die römisch-katholische Kirche hat demnach in den letzten zehn Jahren Anteile von etwa 3.7 Prozentpunkten verloren, die evangelisch-reformierte Kirche sogar 5.9 Prozentpunkte. Die anderen christlichen Gemeinschaften haben hingegen etwas mehr als 1 Prozentpunkt hinzugewonnen. Aufgrund der Zuwanderung blieb die Mitgliederzahl der römisch-katholischen Kirche in den letzten zehn Jahren relativ stabil. Die evangelisch-reformierte Kirche hat hingegen aufgrund der korrigierten Zahlen nun effektiv etwas Mitglieder verloren. Für die nichtchristlichen Religionsgemeinschaften und die Konfessionslosen hat sich mit diesen Korrekturen nichts geändert.
Eine ausführliche Besprechung der Volkszählungsdaten mit zahlreichen Grafiken finden Sie hier:
SPI-Auswertung Volkszählung: 
SKZ-Artikel: 
Weitere Publikationen
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Roger Husistein, Personalsituation der Schweizer Bistümer, in: SKZ 176 (2008) 388-391 
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Roger Husistein, Schweizer Religionslandschaft in Bewegung, in: SKZ 176 (2008) 295-298 
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Roger Husistein, Religionslandschaft 2010 - Erste Ergebnisse der neuen Volkszählung, in: SKZ 180 (2012) 587-590 
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